Projekte

Die Stiftung wurde zu Weihnachten 2021 zugelassen und von Dr. Ludwig M. Jacob initial mit 1,6 Millionen Euro ausgestattet. Eigene Aktivitäten sind in Planung und in der Genehmigungsphase, aber die Mühlen der Bürokratie machen internationales Engagement nicht ganz einfach und vor allem nicht schnell.

Der Stiftungsgründer Dr. Ludwig M. Jacob unterstützt seit über 20 Jahren, gemeinsam mit seinem Unternehmen, der Dr. Jacob’s Medical GmbH, verschiedene Organisationen, Vereine und Projekte, die im Bereich Gesundheit, humanitäre Hilfe sowie Klima- und Naturschutz tätig sind. Nach dem Motto „Gutes tun kann so einfach sein“ engagieren er und seine Frau Suzanne sich außerdem für Kinder in Not, für Tiere und die Natur. In den letzten Monaten wurden mehr als 500 000 vollwertige, pflanzliche Mahlzeiten an notleidende Menschen gespendet, 10 000 Tiere versorgt und mehr als 135 000 Bäume gepflanzt.

Besonders am Herzen liegen den Jacobs die Kinder. Denn jeden Tag gehen hunderte Millionen Menschen hungrig ins Bett und die meisten von ihnen sind Kinder. Durch die mittlerweile 72 Patenschaften in Indien wollen die Jacobs die Not lindern und unterprivilegierten Mädchen eine Zukunft geben. Seit über 20 Jahren unterstützen er und seine Frau Suzanne daher „ihre“ Kinder in Nordindien auf deren Lebensweg.

Das Engagement geht noch weiter: Obdachlose werden regelmäßig mit notwendigen Supplementen versorgt und die medizinische Nothilfe durch Geldspenden unterstützt.

Doch nicht nur die Gesundheit der Menschen, sondern alle Lebewesen sowie die Natur, ihr Schutz und der Schutz des Klimas sind ihnen ein Anliegen und bilden einen Schwerpunkt der Stiftungsarbeit. Durch Aufforstungsprojekte versuchen sie einen Beitrag gegen den Klimawandel zu leisten, denn wir haben nur diese eine Erde, auf der wir alle leben.

In der Pandemie, während der die schlimmsten Hungersnöte seit Jahrzehnten ausbrechen, wurden mehr als 500 000 vollwertige, pflanzliche Mahlzeiten an notleidende Menschen gespendet und mehr als 130 000 Bäume gepflanzt.

Übersicht

Humanitäre Hilfe

Die Dr. Jacob’s Foundation spendet 37.000 € für Flüchtlinge in der Ukraine

Täglich verteilt Food for Life in der Ukraine mehr als 12 000 warme, pflanzenbasierte Mahlzeiten an 59 Standorten. Das ist nur möglich mit der Hilfe von 400 freiwilligen Helfern.

Food for Life Ukraine seit 2001

Innerhalb kürzester Zeit konnte, mit Hilfe der zahlreichen Spenden, eine Infrastruktur für die humanitäre Hilfe im Krisengebiet aufgebaut werden.

Food for Life Ukraine Kind mit Mutter

Die Grundlagen dafür wurden in Kiew, Ukraine bereits vor über 20 Jahren gelegt. 2001 wurde Food for Life Ukraine als gemeinnützige Organisation Yizha Zhyttya (Firmenname auf Ukrainisch) gegründet. Seit der Gründung hat die Organisation bereits über 1,5 Millionen kostenlose, vegetarische Mahlzeiten verteilt. Seit 2014 wurden die Aktivitäten von Seiten Food for Life Ukraine in den Regionen Donezk und Luhansk intensiviert, da dort bereits der Konflikt an der Grenze zu Russland aufkeimte.

Video vom 13.04.2022 – Essensausgabe in Mariupol

Ausweitung der Aktivitäten auf 59 Standorte in der Ukraine

Die Aktivitäten von Food for Life Ukraine konnten seit Beginn des Krieges in fast alle Zentren der Ukraine und die Kriegsherde ausgeweitet werden. Rechtlich gesehen ist Food for Life Ukraine in den Städten Kiew und Dnipro registriert. Derzeit leistet Food For Life Ukraine Hilfe in den folgenden Städten der Ukraine: Bila Zerkwa, Berdjansk, Winnyzja, Dnipro, Schytomyr, Saporischschja, Kiew, Kramatorsk, Luzk, Lemberg, Mariupol, Mykolajiw, Melitopol, Odessa, Poltawa, Riwne, Smila, Charkiw, Cherson, Tscherkassy, Tschernihiw, Czernowitz, Ternopil und Iwano-Franiwsk.

Täglicher Einsatz von Freiwilligen macht die Hilfe möglich

Um täglich 12 000 kostenlose, pflanzenbasierte Mahlzeiten an die Menschen in der Ukraine verteilen zu können, sind in der gesamten Ukraine 400 freiwillige Helfer im Einsatz. Sie kochen und verteilen warme, pflanzenbasierte Mahlzeiten, die hauptsächlich aus Getreide und Hülsenfrüchten bestehen. Häufig wird indisches Dhal oder Kichri zubereitet, dazu verschiedene Getreidesorten oder Reis sowie Brot und einfaches Gebäck. Dazu gibt es wärmende Kräutertees. Um die genannten Mahlzeiten zuzubereiten, werden vor allem diese Lebensmittel benötigt: alle Arten von Körnern und Grütze, Reis, Hülsenfrüchte und verschiedene Bohnensorten, Salz, Zucker, Sonnenblumenöl oder pflanzliche Butter. Zudem haltbares Gemüse, wie Kartoffeln, Karotten, Kürbis, Kohl, Rote Bete, Weizenmehl oder Vollkornmehl, Backpulver und Zitronensäure oder Hefepulver.

Die Dr. Jacob’s Foundation unterstützt Food for Life Ukraine mit Spenden, um die Menschen vor Ort mit einer warmen, vegetarischen Mahlzeit sowie extra Brot, Obst und Keksen für unterwegs zu versorgen. Eine Mahlzeit kostet umgerechnet ca. 1,30 Euro, somit können mit einer Spende von 37.000 Euro fast 28 500 Mahlzeiten zubereitet werden. Weitere Informationen über Food For Life Ukraine finden Sie hier: foodforlife.org.ua

85.549 pflanzenbasierte Mahlzeiten für Food for Life Nepal

Hungersnot auf der Welt verschärft sich weiterhin

Das WFP (World Food Programme) hat das Jahr 2022 bereits im Dezember 2021 als ein “katastrophales Hungerjahr” bezeichnet. Laut WFP leidet jeder 9. Mensch weltweit an Hunger. Eins ist klar, in 2022 wird sich die Hungersnot weltweit verschärfen, auch in Ländern wie Nepal und Indien. Steigende Rohstoff- und Lebensmittelpreise werden zu einem deutlichen Anstieg der hungernden Menschen weltweit führen. Diesen Entwicklungen können wir nur gemeinsam und vereint als Menschheit begegnen. Daher ist es uns wichtig, neben den Spenden, die für akute Krisen und Katastrophen getätigt werden, auch weiterhin unser regelmäßiges Engagement fortzuführen.

Mit Spenden von bisher 85.549 pflanzenbasierten Mahlzeiten in 2022 unterstützen wir gemeinsam mit Dr. Jacob’s Medical, durch deren Verkäufe im Online-Shop und über alle verkauften Chi-Cafes, Food for Life Nepal.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Dr. Jacob’s Medical unser Engagement ausweiten zu können und so schnelle und unkomplizierte Hilfe zu leisten, wo Hilfe gebraucht wird.

Das Leid der Flüchtlinge – 15.000 € für Ukraine-Flüchtlinge in Polen

Die Dr. Jacob’s Foundation und unsere Partnerfirma Dr. Jacob’s Poland helfen den Ukraine-Flüchtlingen in Polen

Der Krieg in der Ukraine trifft insbesondere Frauen und Kinder sehr hart. Sie fliehen aus der Heimat ohne ihre (Ehe-)Männer und Väter, denn ukrainischen Männern zwischen 18 und 60 Jahren ist die Ausreise verboten. So stranden sie allein, ohne finanzielle Mittel, da die ukrainische Landeswährung von Banken nicht mehr in Euro getauscht wird, in einem fremden Land. Dort sind sie auf die Hilfe von humanitären Organisationen oder auch privaten Initiativen angewiesen. Glücklicherweise konnten in kürzester Zeit Hilfsstrukturen geschaffen werden.

Polen

Mehr als 2 Millionen Ukrainer sind bereits in das Nachbarland Polen geflohen. Dort hilft den Ankommenden die Viva Kultura Foundation, die auch wir gemeinsam mit unserer Partnerfirma Dr. Jacob’s Poland mit Spenden unterstützen. Viva Kultura ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die sich bisher für Kulturförderung eingesetzt hat, sich aber in der Krisenzeit ganz auf Hilfe für Flüchtlinge und die Verteilung pflanzenbasierter Mahlzeiten an diese konzentriert. Dazu gehört, die Opfer des Ukraine-Krieges langfristig zu unterstützen, so dass sie nach dem Überschreiten der Grenze eine Unterkunft, rechtliche Dokumente, medizinische Hilfe und alles, was sonst noch benötigt wird, erhalten können.

Im Warschauer Westbahnhof hat Viva Kultura gleich zu Beginn des Krieges eine regelmäßige Lebensmittelverteilung für die Geflüchteten gestartet. Verteilte man dort anfangs jeden zweiten Tag  etwa 600 bis 800 warme vegetarische Mahlzeiten, so ist diese Zahl mittlerweile auf 900 gestiegen.

Auch in einer provisorischen Unterkunft der Organisation werden Geflüchtete mit 3 Mahlzeiten am Tag versorgt. Gleich zu Beginn des Krieges waren dort ca. 120 Personen, von denen einige bleiben und andere weiterreisen wollten. Die meisten der dort Untergebrachten sind Mütter mit kleinen Kindern. Man half dort auch einer Gruppe aus Mariupol, die nach drei Wochen im Keller entkam und durch einen humanitären Korridor flüchtete.

Wöchentlich fährt ein Lieferwagen mit Waren nach Lviv sowie nach Zaporoze bei Kiew. Zuletzt wurden viel Reis, Linsen, frisches Gemüse und Obst sowie Windeln, Hygieneartikel, Erste-Hilfe-Kästen und sogar kleine Stromgeneratoren und einige Elektrosägen verteilt. Letztere werden benötigt, um sich in von Bomben verwüsteten Gebieten einen Weg zu bahnen.

Wir sind froh, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern Hilfe leisten können und werden unsere Bemühungen kontinuierlich ausbauen.

Ukraine-Hilfe – Spende über 25.000 € für pflanzenbasierte Mahlzeiten und Proviant für Flüchtlinge in Ungarn

Schnell und pragmatisch Hilfe leisten dort, wo sie am dringendsten benötigt wird – das ist unser Ziel.

Die ganze Welt schaut schockiert auf den eskalierenden Krieg in der Ukraine. Selbst in Sicherheit, gut versorgt mit allem, was wir benötigen, befindet sich die Mehrheit von uns noch in einer Art Schockstarre angesichts der Bilder des Flüchtlingselends.

Food for Life Ukraine Menschen essen

Der Krieg ist in Europa angekommen, nur knapp 1000 Kilometer entfernt von Deutschland. Über eine Millionen Menschen sind auf der Flucht und haben, teils Hals über Kopf nur mit dem Allernötigsten, ihre Heimat verlassen. Leider sehen wir wohl erst den Anfang der größten Flüchtlingskrise seit dem 2. Weltkrieg im Herzen Europas.

Hauptsächlich Frauen und Kinder stranden in den Nachbarländern wie Ungarn, auf der Suche nach Schutz vor Raketen und Panzern. Die Welle der Hilfsbereitschaft, aber auch das Chaos sind groß und schnelles Handeln sowie Improvisation, angesichts fehlender Strukturen und steigender Flüchtlingszahlen, sind gefragt.

Wir haben sofort reagiert und eine Spende in Höhe von 25.000 Euro auf den Weg gebracht, um Schutzsuchende mit einer warmen vegetarischen Mahlzeit sowie extra Brot, Obst und Keksen für unterwegs zu versorgen. So können etwa 8.000 Flüchtlinge durch das humanitäre Programm von Food For Life Hungary versorgt werden.

Die Flüchtlinge, die in Ungarn ankommen, werden damit an den Grenzübergängen, je nach den Bedürfnissen vor Ort, sowie an Sammelstellen und Flüchtlingsunterkünften in Budapest verpflegt. Auch Rettungskräfte, die in dieser chaotischen Situation Hilfe leisten, werden versorgt und Bewohner der Grenzregion erhalten Hilfsgüter, Decken, Konserven und Geschirr.

Wie Food For Life Hungary vor Ort hilft sehen Sie hier:

Bildung, Ernährung und Schutz –
Patenkinder in Indien

Indien gilt zwar als Boom-Land, doch in Wahrheit wird dort die Kluft zwischen Arm und Reich nur immer größer. Die Lebensmittelpreise explodieren, aber das Einkommen der Armen steigt nicht. Seit vielen Jahren unterstützen Dr. Ludwig M. Jacob und seine Frau Suzanne in Nordindien notleidende Kinder und Eltern und den Bau einer neuen Schule.

Unsere 72 Kinder

„Wenn man meiner Frau und mir die Frage stellt, ob wir Kinder haben, antworten wir: Ja, 72 Mädchen! Wir erklären dann, dass es um Patenschaften für Mädchen in Indien geht, die wir u. a. mit der Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, unterstützen“, so Dr. Jacob.

Gemeinnützige Organisation Food for Life Vrindavan

Food for Life Vrindavan ist seit 1991 in der indischen Region Vrindavan tätig. Die Aufgaben umfassen die kostenlose Verteilung von Mahlzeiten, Aufräumarbeiten und das Pflanzen von Bäumen, Papierrecycling, ökologische Landwirtschaft, ein Näh- und Stickereizentrum (das den Frauen des Dorfes eine Ausbildung und Beschäftigungsmöglichkeit bietet). In erster Linie werden Schulen, die über 1500 Mädchen in Vrindavan, kostenlose Bildung, Mahlzeiten, Ausbildung und medizinische Hilfe bieten, betrieben.

Die Organisation bildet arme Mädchen aus und befähigt sie, ihr Leben und ihre Gemeinschaft durch einen dienstleistungsorientierten Ansatz zu verändern, der auf Integrität und Exzellenz ausgerichtet ist.

Warum wir das tun

Ein indisches Mädchen – vor allem in den armen Familien – wächst mit dem Gefühl auf, nichts wert zu sein. Das ändert sich, sobald die Mädchen in die Schule gehen dürfen. Sie entwickeln zum ersten Mal ein Selbstwertgefühl. Sie spüren, dass sie gesehen und wahrgenommen werden. Sie erfahren, dass sie Talente haben, dass sie eine Stimme haben, dass sie stark und wichtig sind!

Die Chance auf ein selbstbestimmtes Leben, die die Mädchen durch einen Schulbesuch bekommen, schätzen sie sehr. Sie wollen lernen und bemühen sich jeden Tag ihr Bestes zu geben. Nie im Leben würden sie sich darüber beschweren, morgens zur Schule gehen zu müssen. Hausaufgaben nicht zu machen, oder die Schule zu schwänzen – das käme ihnen nie in den Sinn.

Zukunftschancen für nordindische Mädchen

Einige der Mädchen kennen Suzanne und Dr. Ludwig M. Jacob schon aus dem Kindergarten der Schule. Die Familien dieser Kinder leben am Existenz-Minimum von oft nur einem Euro am Tag. Nun bekommen die Kinder eine Chance, aus dem Teufelskreis des Elends und der Abhängigkeit auszubrechen: Drei Mädchen studieren inzwischen am College, fünf weitere haben gerade ihre Abschlussprüfung abgelegt. Ein Mädchen erzählt selbstbewusst von ihrem Lebensplan, wünscht sich: „Erst eine gute Ausbildung, dann eine gute Arbeit und dann einen guten Mann“.

Hilfe zur Selbsthilfe

Ziel unserer Hilfe ist stets die Hilfe zur Selbsthilfe. Und die ist erfolgreich. Die Armut in der Gegend der Schulen, die wir bisher unterstützen, ist zurückgegangen. Der Mittelstand wächst, das Leben wird besser, die Korruption geht stark zurück – auch dank der Regierung von Narendra Modi.

Wir persönlich lieben das ländliche Indien – trotz seiner großen Armut. Die Menschen sind unheimlich herzlich und haben eine außergewöhnliche Ausstrahlung.

Lernen Sie die Patenkinder kennen

Ärzte ohne Grenzen e.V. –
Professionelle Hilfe für jeden

Mit Spenden tragen wir seit vielen Jahren zur erfolgreichen weltweiten Arbeit des gemeinnützigen Vereins für medizinische Nothilfe bei.

Ärzte ohne Grenzen e. V. hilft Menschen in Not schnell, professionell und ohne nach ihrer Herkunft, Religion oder politischen Überzeugung zu fragen. Die Organisation finanziert sich durch private Spenden und Zuwendungen. Dies ermöglicht es, unabhängig – frei von politischen oder wirtschaftlichen Interessen – zu arbeiten. So kann sich die Organisation ausschließlich nach den Bedürfnissen der Menschen ausrichten.

Hilfe auch beim Kampf gegen Corona

In mehr als 70 Ländern unterstützt Ärzte ohne Grenzen auch Menschen im Kampf gegen das Coronavirus. Der Fokus der Hilfeleistungen liegt auf ärmeren Ländern und Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebenssituation kaum gegen das Virus schützen können. 

Weitere Informationen unter: www.aerzte-ohne-grenzen.de

Mahlzeiten für die Ärmsten der Armen in Indien

Dr. Ludwig M. Jacob entwickelte vor einigen Jahren in Zusammenarbeit mit der Organisation „Food for Life Vrindavan“ (eine von der Regierung unabhängige Organisation) ein Mahlzeitergänzungs-Programm für unterernährte, aus armen Verhältnissen stammende Kinder ab 5 Jahren. Die Kinder (ca. 1000) werden mit vielen lebenswichtigen Vitamin- und Mineralstoffen versorgt.

Lebenswichtige Versorgung

Dazu gehört eine Nahrungsergänzung, die zusammen mit dem Frühstück gereicht wird, alle wichtigen Nährstoffe zur Entwicklungs- und Wachstumsförderung der Kinder (wie Eisen, Zink, Vitamin B12 und Jod) enthält und so über 200 000 Mahlzeiten aufwertet.

„Wenn man eine starke Mangelsituation ausgleicht, passieren kleine Gesundheitswunder. Dabei beschränken wir uns auf die für die Gegend allerwichtigsten Stoffe, die man den Mahlzeiten einfach beimischen kann. Seit Jahren weiten wir – auf Wunsch der Schulärztin – das Programm weiter aus und freuen uns über die tollen Rückmeldungen.“, so Dr. Jacob.

Initiative für eine bessere Zukunft

Food for Life Vrindavan ist eine Nichtregierungsorganisation, die die Ärmsten der Armen mit lebensnotwendiger Nahrung versorgt und Kindern und Eltern in Indien eine bessere Zukunft ermöglicht. Viele Eltern in Indien sind nicht in der Lage, ihre Kinder mit ausreichend Nahrung zu versorgen oder ihnen den Besuch eines Kindergartens oder einer Schule zu ermöglichen. Gerade bei Kleinkindern hat der Vitamin- und Mineralstoffmangel: Blutarmut, Blindheit oder schweren Entwicklungsstörungen zur Folge.

Verbesserte Gesundheit

Nach Jahren der kontinuierlichen Versorgung mit dem so genannten „India Mix“, bescheinigt der Schuldoktor den Kindern: „Über die Jahre wesentlich weniger Fälle von Krankheiten wie Dysenterie (Ruhrkrankheit), Bronchitis und Lungenentzündungen. Die Kinder sind zudem widerstandsfähiger gegen Malaria und Typhus geworden“.

Weitere Informationen unter: https://www.fflv.org/

Nothilfe für Indien und Nepal

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie hat sich die humanitäre Lage in vielen Ländern der Welt stark zugespitzt. Indien und auch Nepal hat es unter diesen Ländern sehr hart getroffen, weswegen wir an die Food for Life Vrindavan Nothilfe (Indien) und an die Nothilfe in Nepal gespendet haben.

Weltweite Hilfe in unsicheren Zeiten

In den letzten Pandemie-Jahren ist wohl fast jeder von uns mit neuen Herausforderungen beschäftigt. Jedoch ist es wichtig, den Blick auch in die Welt zu richten.

100 000 gesunde, pflanzliche Mahlzeiten

Die weltweite Pandemie hat die armen Länder und die dort lebenden Menschen besonders hart getroffen. Sie leiden vor allem an der mangelnden Versorgung mit Nahrung. Im Oktober 2020 veranlasste Dr. Ludwig M. Jacob, dass ca. 100 000 gesunde, pflanzliche Mahlzeiten an Menschen in Indien, Nepal, Bangladesch, Brasilien, Kolumbien, Venezuela, Peru, Ecuador, Kongo und Nigeria gespendet wurden.

Hilfe für Witwen in Indien

„Als wir vor 30 Jahren das erste Mal nach Indien kamen, haben uns die Witwen in Vrindavan am meisten berührt und bewegt. Vom Schicksal schwer gebeutelt, von der Gesellschaft geächtet, extrem arm und dennoch in der Seele so reich – sie strahlten eine tiefe innere Freude und Gelassenheit aus, die wir zutiefst bewunderten,“ berichten die Jacobs.

Auch in Deutschland werden alte Menschen zu wenig beachtet und geachtet, oft abgeschoben in überlastete Pflegeheime. Doch rein äußerlich betrachtet, ist das Schicksal der alten Frauen in Indien noch viel schlimmer! 

Ohne jegliche soziale Unterstützung leben sie vom Betteln und schlafen mit Strohmatten auf kalten Steinböden. Im Winter liegen die Temperaturen bei bis zu null Grad – bei der hohen Luftfeuchtigkeit geht das wirklich durch Mark und Bein.

Mit Spenden unterstützen wir die Verteilung von warmen Kleidern, isolierenden Schlafmatten, warmen Mahlzeiten sowie die medizinische Versorgung der Witwen.

Einrichtung einer Armenküche in Nordindien

In dieser kargen Wüstenregion leben sehr viele alte Witwen ohne familiäre oder soziale Unterstützung.

Suzanne und Dr. Ludwig M. Jacob engagieren sich schon seit vielen Jahren in Nordindien und arbeiten dabei mit der Organisation „Food for Life Vrindavan“ zusammen. Die Jacobs spendeten für die Errichtung einer Armenküche, in der täglich etwa 300 Menschen (Witwen) gespeist werden können.

Einen Einblick gibt dieses Video.

Es wurden 550 Pakete mit lebensnotwendigen Utensilien, wie einem Sari (traditionelles, indisches Kleidungsstück für Frauen), Socken, Kekse, Tee, Vaseline, Speiseöl und Seife an verwitwete Frauen in Nordindien gespendet.

Die Folgen des Klimawandels –
Nothilfe nach Umweltkatastrophen

Fiji – Zerstörungen nach Zyklon Winston

Das Inselparadies Fiji wurde 2016 Opfer des Klimawandels und vom stärksten Zyklon aller Zeiten getroffen: Winston fegte mit Windgeschwindigkeiten von 330 km/h über die Inseln von Fiji hinweg und zerstörte Zehntausende von Häusern. Dank eines Frühwarnsystems starben nur 43 Menschen, doch bis zu 90 % der Infrastruktur und Häuser sind verwüstet. Wir spendeten für die Essensverteilung an die Scharen von Obdachlosen.

Nepal – Hilfe nach Erdbeben

Die schlimmen Folgen der Erdbeben im Jahr 2015 in Nepal haben uns sehr betroffen gemacht. Um einen kleinen Beitrag zur Nothilfe zu leisten, haben Dr. Ludwig M. Jacob und seine Frau an die Organisation Food for Life Nepal gespendet sowie Sachspenden zur Verfügung gestellt.

Barada Syrienhilfe –
humanitäre Hilfe für notleidende syrische Bevölkerung

Getreu dem Leitbild “Christen und Muslime – Hand in Hand für Syrien” werden durch dieses Hilfsprojekt Brücken der interreligiösen Verständigung und des Miteinanders gebaut. Im Rahmen einer Weihnachtsspendenaktion, bei der an verschiedene Hilfsorganisationen gespendet wurde, wurde auch der 2012 gegründete Verein Barada Syrienhilfe e.V. unterstützt.

Weitere Informationen unter: Barada Syrienhilfe e.V.

Klima- und Naturschutz

Weltweite Aufforstungsprojekte – Bäume pflanzen gegen den Klimawandel

Wissenschaftler weltweit warnen vor dem Klimanotstand. Es werden weiter Waldgebiete vernichtet, worunter das Klima leidet. Auch am Rhein, direkt vor der Haustür von Suzanne und Dr. Ludwig M. Jacob, zeigt der Klimawandel seine Folgen. Wo vor kurzem noch grüne Wälder standen, finden sich nur noch lichte Bäume und vertrocknete Böden. 

Der fehlende Niederschlag und die damit verbundene Trockenheit sorgen für eine Schwächung des Gesamtsystems und machen somit viele Bäume angreifbar für Schädlinge. In ärmeren Gebieten der Welt ist diese Entwicklung noch weitaus dramatischer und bedroht die Lebensgrundlage vielen Menschen.

Vom Produkt zum Baum

„Kritisieren ist leicht, etwas ändern schwieriger, aber das Einzige, was zählt.“ Im Sinne dieses Leitsatzes erweitert der Stiftungsgründer Dr. Jacob sein Engagement zur Erhaltung der Umwelt stetig. Er geht dabei soweit, dass er einen Teil des Erlöses aus den Produktverkäufen seines Unternehmens Dr. Jacob’s Medical für weltweite Aufforstungsprojekte spendet. So wurden bisher in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen weltweit über 130 000 Bäume gepflanzt, um einen direkten Beitrag zum Stopp des Klimawandels zu leisten.

Hilfe für Natur und Mensch

Aber nicht nur der Umwelt wird durch solche Aufforstungsprojekte geholfen. Auch Menschen, die in verarmten Gebieten leben, erhalten durch diese Projekte eine menschenwürdige Beschäftigung, die sie in die Lage versetzt, die Wiederherstellung der Wälder weltweit voranzutreiben. Statt in extremer Armut ohne Perspektive zu leben, erhalten sie die nötige Ausbildung und die Werkzeuge, um jedes Jahr Millionen von Bäumen zu pflanzen, zu pflegen und zu schützen. Durch eine feste Anstellung können sie sich die Dinge des täglichen Bedarfs wie Nahrung, Unterkunft, Kleidung und Medizin leisten.

Spenden die ankommen

Mit Gründung der Stiftung werden wir zukünftig unsere Spenden direkt an ausgewählte Aufforstungsprojekte weiterleiten. So wollen wir sicherzustellen, dass die Spenden zu 100% für die Pflanzung von Bäumen verwendet werden und die Kosten für Verwaltungsaufgaben minimiert sind. Bisher wurden folgende Projekte unterstützt:

Eden Aufforstungsprojekte

Buchen-Urwaldprojekt

ProVeg Spendenverdopplung für das Klima

Seit mehreren Jahren unterstützen wir die Spenden-Verdopplungsaktionen des gemeinnützigen Verein ProVeg Deutschland (ehemals VEBU). Dabei werden die innerhalb eines 4-monatigen Zeitraums eingehenden Spenden bis zu einem Betrag von 3000 Euro verdoppelt.

ProVeg ist eine Ernährungsorganisation mit der Mission, den weltweiten Tierkonsum bis zum Jahr 2040 um 50 % zu verringern. Das globale Nahrungsmittelsystem soll transformiert werden, indem tierische Lebensmittel durch pflanzliche und zellkultivierte Alternativen ersetzt werden. Ein Ziel, dem sich auch die Dr. Jacob’s Foundation verschrieben hat.

Albert Schweitzer Stiftung –
Gegen Massentierhaltung für das Tierwohl

In der Massentierhaltung leben und sterben in Deutschland über 700 Millionen Tiere pro Jahr. Dr. Ludwig M. Jacob und seine Frau Suzanne ernähren sich pflanzlich und lehnen Tierversuche ab. Sie unterstützten die „Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt“ dabei, ihr Ziel der Abschaffung der Massentierhaltung zu erreichen. Im Rahmen einer Verdoppelungsaktion von Spenden konnte ein Betrag von 5.000 Euro der Stiftung zur Verfügung gestellt werden.

Albert Schweitzers Ethik der »Ehrfurcht vor dem Leben« schloss Tiere mit ein. Er engagierte sich daher stets für den Tierschutz und lebte in seinen späteren Jahren vegetarisch.

Weitere Informationen unter: https://albert-schweitzer-stiftung.de/

Gesundheit

Sachspenden für Naturheilpraxis ohne Grenzen e. V.

Die Naturheilpraxis ohne Grenzen e. V. leistet ganzheitliche und naturheilkundlich basierte medizinische Hilfe und psychologische Beratung für Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. An derzeit acht Standorten in Deutschland wird Patienten ein breites Therapiespektrum und auch Hilfe zur Selbsthilfe angeboten. Die Arbeit der Therapeuten erfolgt ehrenamtlich, sodass die Behandlung für alle Patienten unentgeltlich ist.

Weitere Informationen unter: https://naturheilpraxis-ohne-grenzen.de/

Gemeinsam gegen den Krebs

Krebs ist eine der größten Geißeln der Menschheit. Etwa die Hälfte allein der deutschen Bevölkerung erkrankt im Laufe ihres Lebens an Krebs, rund 510.000 Neuerkrankungen pro Jahr gibt es laut Deutscher Krebshilfe. Die Heilungschancen haben sich in den letzten vier Jahrzehnten erheblich verbessert. Nichtsdestotrotz nimmt die Zahl der Krebsneuerkrankungen seit Jahrzehnten kontinuierlich zu und stellt die Gesundheitssysteme weltweit vor enorme Herausforderungen.

Im Rahmen einer Weihnachtsspendenaktion erhielten folgende Organisationen, die sich der Krebsbekämpfung verschrieben haben, u. a. eine Spende:

Bundesverband Prostatakrebs Selbsthilfe e.V.

Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr e.V.