Die Stiftung

Die Stiftung Dr. Jacob’s Foundation ist eine selbständige, rechtsfähige und gemeinnützige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

Stiftungszweck

Der Zweck der Stiftung sind die Förderung der Bildung, der Gesundheit und des Wohles von Bedürftigen in aller Welt in nachhaltiger, tier- und umweltfreundlicher Art und Weise.

Zwecke der Stiftung sind die Förderung:

  • der Erziehung, Volks- und Berufsbildung,
  • der Jugend- und Altenhilfe,
  • des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege, insbesondere die Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten,
  • der Wissenschaft und Forschung,
  • der Entwicklungszusammenarbeit,
  • des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Umweltschutzes einschließlich des
    Klimaschutzes,
  • der Pflanzenzucht sowie
  • mildtätiger Zwecke im Sinne des § 53 AO

zum Wohl von Bedürftigen in aller Welt in nachhaltiger, tier- und umweltfreundlicher Art und Weise.

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
  • die kostenlose Verteilung pflanzenbasierter Mahlzeiten und Gesundheitsmittel an Bedürftige in aller Welt,
  • Forschung und Entwicklung sowie Förderung der Gesundheitsbildung im Bereich einer nachhaltigen, pflanzenbetonten Ernährung und eines gesunden Lebensstils,
  • Maßnahmen zum Klima- und Umweltschutz (wie z. B. das Pflanzen von Bäumen),
  • die Förderung der Bildung bedürftiger Kinder, insbesondere in Indien und Nepal,
  • palliative und spirituelle Sterbebegleitung.

Vision / Mission & Werte:

Vision / Mission:

Wir bei der Dr. Jacob‘s Foundation übernehmen Verantwortung für Mensch, Tier und Natur. Mensch sein, heißt für uns vor allem: Füreinander da sein und ethischen Werten folgen. Bewusst Verantwortung tragen, für uns und unsere Mitmenschen.

Mit humanitärer Hilfe und finanziellen Mitteln unterstützen wir die Verteilung von gesunden, pflanzenbasierten Mahlzeiten weltweit. Wir haben uns das Ziel gesetzt, die Entwaldung, den Tiermissbrauch und den Hunger, insbesondere von Kindern mit unseren Aktivitäten / mit unserer Hilfe weltweit zu stoppen.

Werte:

Mensch

Mensch sein heißt für uns vor allem: Füreinander da sein und ethischen Werten folgen! Bewusst Verantwortung tragen für uns, unsere Mitmenschen, Tiere und die Natur.

Besonders bedürftigen Menschen und Kindern in Not helfen wir durch gesunde Mahlzeiten. Wir unterstützen ärmere Kinder, z. B. in Indien, indem wir ihnen den Besuch von Schulen und eine medizinische Betreuung ermöglichen. Ziel ist es, für diese Kinder eine Grundlage für ein stabiles Leben zu schaffen.

Wissen

Wir setzen uns dafür ein, dass traditionelles Wissen mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen kombiniert wird. Aufklärungsarbeit und Unterstützung der Menschen stehen hierbei an erster Stelle. Traditionelles Wissen spielt bei uns eine große Rolle und ist noch nicht der Moderne gewichen. Wissen im Dienste Ihrer Gesundheit ist von Anfang an der Leitsatz von Dr. Ludwig M. Jacob, dem Gründer der Stiftung. Unser Ziel: Wir wollen für uns alle eine gesündere Zukunft schaffen!

Natur

Die Umwelt zu schützen und die Natur zu wahren, sind wichtige Pfeiler unserer Mission. Wir setzen uns für Aufforstung und den Erhalt des Baumbestandes ein. Ziel ist es, den Menschen die ökologische, soziale und wirtschaftliche Bedeutung der Nachhaltigkeit zu vermitteln.

Warum wir nur pflanzenbasierte Nahrungsmittelhilfe unterstützen

Ornish sagt: “What’s Good for You is Good for the Planet.” Eine gesunde pflanzliche Vollwertkost schützt wirkungsvoll vor Insulinresistenz, Hyperinsulinämie und Zivilisationskrankheiten. Die zahlreichen anderen Gründe für eine pflanzliche Ernährung, wie die Auswirkung des Fleischkonsums auf Welthunger, Klimawandel und das Leid der Tiere, sollen hier kurz zusammengefasst werden.

Menschen und Tiere haben ein fast identisches Nervensystem und fühlen Schmerz und Freude, Trauer und Panik in sehr ähnlicher Weise, auch wenn sie sie anders ausdrücken. Dennoch ist es normal geworden, einerseits mit Haustieren zu schmusen und andererseits Nutztiere zu essen. Etwa 60 000 000 000 Landtiere werden weltweit jedes Jahr für den menschlichen Verzehr geschlachtet, nachdem 98 % von ihnen qualvoll in der Massentierhaltung gemästet, oft über lange Strecken transportiert und im Angesicht ihrer Artgenossen geschlachtet wurden. Wer sich pflanzlich ernährt, kann Tieren diese Tortur ersparen. Im Laufe seines Lebens isst ein Bundesbürger im Durchschnitt 945 Hühner, 46 Puten, 46 Schweine, 37 Enten, 12 Gänse, 4 Schafe und 4 Rinder (Heinrich-Böll-Stiftung, 2013). Zusätzlich werden in der Eierproduktion alle männlichen Küken nach dem Schlüpfen meistens durch Schreddern getötet und in der Milchproduktion die männlichen Kälber geschlachtet. Die industrielle Tierhaltung ist maßgeblich mitverantwortlich am Welthunger und Klimawandel. So könnte man mit Sojabohnen, die auf einem Hektar Land wachsen, 5 000 Menschen ernähren, wenn die Sojabohnen direkt als Nahrungsmittel genutzt würden. Verfüttert man die Ernte jedoch erst an Tiere, kann man von diesen Tieren nur noch 191 Menschen ernähren. Um 1 kg Rindfleisch zu erzeugen, müssen etwa 10–12 kg Getreide verfüttert werden. Auch hinsichtlich der Wasserressourcen ist eine pflanzliche Ernährung schonender für die Umwelt. So werden für 1 kg Rindfleisch 10 000 Liter Wasser verbraucht, für 1 kg Kartoffeln 500 Liter und für 1 kg Weizen 900 Liter (Segelken, 1997). Weltweit steigen die Preise für Grundnahrungsmittel auch deshalb so massiv, weil der Appetit auf Fleisch global weiter zunimmt.

Es wundert daher nicht, dass der Verfasser der China-Studie in seinen offiziellen Schlussfolgerungen u. a. empfohlen hat: Ärmere Länder sollten nicht dem Beispiel der Industrienationen folgen, sondern eine pflanzenbasierte Landwirtschaft entwickeln. Reichen Ländern wird geraten, die Tierhaltung und Ernährung durch tierische Lebensmittel zu reduzieren, weil die gesellschaftlichen Gesundheitskosten durch eine fettarme, pflanzliche Ernährung der Bürger dramatisch gesenkt werden könnten. Die hohen Kosten für chronische, degenerative Erkrankungen würden nicht nur reduziert, sondern diese Erkrankungen könnten – wie sich zunehmend zeigt – durch eine solche Ernährung sogar gelindert oder geheilt werden.

Auch die U.N. kommt in ihrem Klimareport (Carus, 2010) zur Schlussfolgerung: „Die Landwirtschaft, allem voran die Erzeugung von Fleisch und Milch, verbraucht 70 % des Frischwassers, 38 % des Landes und produziert 19 % aller Treibhausgase. […] Eine weltweite Hinwendung zu einer veganen Ernährung ist lebenswichtig, um die Welt vor Hunger, Treibstoffmangel und den schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu retten.“ Heute leiden nach Schätzung der UNO 868 Millionen Menschen unter Hunger und Mangelernährung, 1,4 Milliarden dagegen an Übergewicht. Emily Cassidy von der University of Minnesota und ihre Kollegen (Cassidy et al., 2013) haben berechnet, wie viel von den 41 wichtigsten Nahrungspflanzen weltweit produziert wird und wie diese Erträge verwendet werden:

  • 67 % der geernteten Pflanzen werden zu Nahrungsmitteln verarbeitet. Bezogen auf die Kalorien entspricht dieser Anteil nur 55 % der Gesamtenergie.
  • 24 % der Pflanzen (36 % der Kalorien) werden als Tierfutter genutzt.
  • 9 % (Masse und Kalorien) werden anderweitig verarbeitet, etwa zu Biotreibstoff. Die Produktion von Biotreibstoffen ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Während beispielsweise in den USA im Jahr 2000 rund 6 % des Maises als Rohmaterial für Kraftstoff dienten, waren es 2010 rund 38 %.
  • In den USA werden nur 27 % des Getreides direkt als Nahrung verwendet, zwei Drittel (67 %) dagegen als Tierfutter. Diesen Zahlen zufolge ernährt ein Hektar Ackerland fünf Menschen – möglich wäre es, 16 Menschen satt zu bekommen.

Würde die gesamte Getreideernte als Nahrung für die Menschen eingesetzt und nichts mehr als Futtermittel für Tiere, könnten mit den aktuellen Ackerflächen der Welt vier Milliarden Menschen mehr ernährt werden (Cassidy et al., 2013). Soweit die Theorie. In der Praxis produzieren die EU und die USA zu viel Fleisch – mit einer subventionierten Landwirtschaft – zur Freude der Fleischesser, der Lobbys und zum Schaden der Volksgesundheit, während weltweit Menschen verhungern. Das gegenwärtige Wirtschaftssystem, welches auf Gewinnmaximierung beruht und Spekulation belohnt, ist krank, egozentrisch und opfert die Lebensgrundlage zukünftiger Generationen dem kurzfristigen Profit.

Quellen:
Cassidy ES, West PC, Gerber JS, Foley JA (2013): Redefining agricultural yields: from tonnes to people nourished per hectare. Environ Res Lett; 8(3): 034015.

Carus F (2010): UN urges global move to meat and dairy-free diet. Lesser consumption of animal products is necessary to save the world from the worst impacts of climate change, UN report says. URL: http://www.theguardian.com/environment/2010/jun/02/un-report-meat-free-diet (06.09.2013).

„The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated.”

Mahatma Gandhi

Der Stifter

Wer ist der Mensch hinter der Stiftung?

Dr. Ludwig Manfred Jacob ist Gründer und Inhaber der Dr. Jacob’s Medical GmbH. Er gründete auch das Dr. Jacobs Institut und zu Weihnachten 2021 die rein gemeinnützige Stiftung Dr. Jacobs Foundation.

Dr. Ludwig M. Jacob stammt aus einer Ärztefamilie in dritter Generation, in der sich die täglichen Gespräche hauptsächlich um Medizin, Patienten und Krankheiten drehten. Schon vor seinem Medizinstudium war ihm klar, dass er den Weg eines klassischen Arztes nicht einschlagen würde. Er wollte vielen Menschen helfen, nicht nur denen, die in seine Praxis kommen.

Dr. Jacobs Fokus liegt u. a. auf der Erhaltung der Gesundheit. Naturheilkunde und Komplementärmedizin können sich sehr gut ergänzen – sie in eine sinnvolle Balance zu bringen, ist zu einer seiner Lebensaufgaben geworden. Sein Ziel: Für uns alle eine gesündere Zukunft schaffen, sein Motto: Vorbeugen ist besser als Heilen!

Dieses soziale Engagement spiegelt Dr. Jacobs Einstellung zum Leben wider: 

„Meine Frau Suzanne und ich haben das Glück, dieselben Werte zu teilen. Uns sind unsere Mitmenschen – sowie auch die Tiere und Umwelt – wichtig und liebenswert. Wir bemühen uns, unseren Beitrag zu leisten, mit Herz und Verstand, um unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen, auf dem wir alle gesund und friedlich leben können. In der heutigen Zeit passiert es leicht, dass wir uns selbst vergessen. Wir sind im Alltag und im Stress gefangen. Sich selbst zu spüren, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und auch andere wirklich wahrzunehmen – das ist das was zählt und was wir uns alle im Herzen wünschen.“

Die Welt jeden Tag ein Stückchen besser machen – wir sind davon überzeugt, dass Wandel durch Taten geschieht und dies nur gemeinsam zu schaffen ist. Mit der Gründung der Stiftung wollen wir den Wandel proaktiv mitgestalten und uns für die Themen engagieren, die gesellschaftlich, sozial und global relevant sind. Mit unserem stetigen Handeln und unserem Engagement gehen wir einen nachhaltigen und wichtigen Schritt in eine gesunde und friedliche Zukunft. Im Fokus unserer Arbeit steht die Förderung von Bildung, die Gesundheit und das Wohl von Bedürftigen in aller Welt, und das in einer nachhaltigen, tier- und umweltfreundlichen Art und Weise.“

Weitere Informationen zu Hilfsprojekten, die unterstützt werden, finden Sie hier: https://drjacobs.foundation/projekte/

Dr. L. M. Jacob und die Dr. Jacob’s Foundation haben übrigens keine Verbindung zu der bekannten Kaffeemarke Jacobs.